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Abgesehen von Bemühungen, dür den modernen Familiengebrauch weniger leicht erhitzbare Gemüter zu züchten, muss der Aufzucht besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Terrierwelpen sollten nicht unter sich aufwachsen, denn ihr Spiel ist auf ihre Aufgabe augerichtet: rau, draufgängerisch, sich seiner Haut wehrend. Die Welpen müssen füh den Umgang mit fremden Hunden verschiedener Rassen lernen, mit ihnen zu kommunizieren und sich auch unterzuordnen. In den Welpenschulen und -spielstunden muss unbedingt unterbunden werden, dass der kleine Terrier seine Spielkameraden voll im Griff hat und sie mobbt, auch wenn es zu süß aussieht, wenn sich der Winzling seiner Haut wehrt und es immer wieder schafft, sich Respekt zu verschaffen. Hat er aber einmal gerlernt, mit seinem Verhalten durchzukommen,wird er es auch später anwenden. Macht er dann aber schlechte Erfahrungen mit einem fremden Hund, wird er sich nie ängstlich unterordnen - nein, er ht seine Lektion ein für allemal gelernt und wird das Prinzip "Angriff ist die beste Verteidigung" umsetzen. As sind dann die unangenehmen Vertreter, die mit jedem Hund Streit anfangen.

Von klein an muss die Beziehung zum Menschen besonders gepflegt werden. Gemeinsame Spiele, die Vorteile eines guten Chefs schätzen lernen, einsehen, dass es sich lohnt, auf ihn zu hören. Dass der Zweibeiner ein tolelr Kumpel ist, mit dem man etwas anfangen kann.

Diese Terrier sind nicht nur ausgesprochen lebhaft, voller Energie und Tagendrang, sie sind auch überdruchschnittlich intelligent und spitzfindig. Blitzschnelles Erkennen von Situationen und ebenso blitzschnelle Reaktionen liegen ihnen im Blut, Schwächen sofort zu nutzen gehört zum Erfolgsrezept. Der TErrier braucht deshalb eine ebenso starke Persönlichkeit um isch. Wer Hundeverhalten nicht versteht, versucht, ihn nur mit Leckerchen an sich zu binden, der wird schnell bemerkten, dass alles für die Katz war (im wahrsten Sinne des Wortes!), wenn eine solche über den Weg läuft... Dann nämlich ist der Terrier ins einem Element: auf und davon.

Das heit nicht, dass der Terrier nicht in der Lage wäre, hervorragende Gehorsamkeit zu leisten! Er lernt gerne, besitzt eine unglaubliche Körperbeherrschung und Sprungkraft. Er ist wirklich für alles zu haben, was Aktion und Spaß macht. Nicht umsonst wird er so gerne in der WErbung und als Filmhund eingesetzt. Nicht nur seine hübsches Gesichtchens wegen, sondern weil er sehr pfiffig und gelehrig sit, sich wenig von dem Drumherum eines Filmsets beeindrucken lässt und zu allen Menschen freundlich und aufgeschlossen ist.

Quelle: Das Deutsche Hunde Magazin - Ausgabe 01-2009