Über mich

Ich bin 55 Jahre alt, mein Mann 66.

 

 

 

2004 habe ich mir persönlich den größten Wunsch erfüllt und einen Hund adoptiert. Sugar ist aus Griechenland. Sie wurde mit der Flasche großgezogen, weil man sie und ihre Geschwister bei der toten Mutter gefunden hat. Sie war bereits auf einer Pflegestelle in Deutschland.

 

 

 

Sugar war kein einfacher Hund. Sie war sozial unverträglich mit anderen Hunden, vornehmlich mit Hündinnen. Obwohl ich mit ihr von klein auf das ganze Programm von Welpenschule bis Junghundegruppe und weiterführende Hundeschule besucht habe. Das Problem der Unverträglichkeit mit Artgenossen hat sie in ihren 15 Jahren die sie bei uns lebte nie ganz abgelegt.

 

 

 

Ich habe mit Ihr viele Hundeschulen besucht, um dieses Problem in den Griff zu bekommen, habe Urlaubs- Hundekurse belegt und ich habe bei all meinen Bemühungen überall etwas hilfreiches mitnehmen können, was das Zusammenleben mit Sugar einfacher machte. Sie war ein ganz tolle Hund und liebte den Menschen über alles, Hunde jedoch nur bedingt, wahrscheinlich, weil ihr die erste Prägung durch ihre Mutter fehlte - das könnte ein Grund für ihr Verhalten gewesen sein. Ich habe mit ihr Mantrailing gemacht, weil das eine Möglichkeit der Auslastung gewesen ist, ohne dass sie direkte Kontakte zu anderen Hunden hatte.

 

 

 

Sie hatte aber auch durchaus Hunde-Freunde, eine ganze Menge in ihren Hundejahren. Trotz der Problematik mit ihr entschied ich mich, 2007 einen zweiten Hunden dazu zu nehmen. Es wurde ein kleiner Jack Russel Rüde. Sugar akzeptierte alle Tiere im Haushalt ohne weiteres, ganz anders als sie das im Freien mit anderen Tieren tat.

 

Unsere kleine Katze Paula hatte ein ganz besonderes Verhältnis zu Sugar.

 

 

 

Als mein Sohn 2014 bei einem Verkehrsunfall verstarb, war sie der Hund, der absolut sensibel darauf reagierte. Sie war mein Seelenhund und das Bindeglied zwischen meinem Sohn und mir in der schwersten Zeit meines Lebens.

 

 

 

Die ersten Jahre, als sie sich "negativ" entwickelte, waren für mich sehr schwer, denn ich hätte mir auch gerne einen Hund gewünscht, der einfacher zu handeln war. Aber ich habe niemals aufgegeben und auch niemals darüber nachgedacht, diesen Hund wieder abzugeben. Ich habe 15 Jahre absolut verantwortungsmäßig gehandelt. Sie konnte zu jeder Zeit frei laufen und sobald sich uns ein fremder Hund näherte, wurde sie angeleint und so hatten wir in all unseren Jahren keinerlei negative Erfahrungen bzw. Begegnungen, die andere Hunde verletzt hätte.

 

 

 

Unsere Tiere sind für uns Familienmitglieder und ich halte uns für absolut verantwortungsbewusste Menschen. Gerne können Sie sich davon ein Bild machen bei einer Vorkontrolle.

 

 

 

Wenn wir in Urlaub fahren, kommen unsere Hunde immer mit. Unsere Katzen werden in dieser Zeit von Nachbarn und unserem Sohn versorgt. Wir suchen speziell seit vielen Jahren immer Unterkünfte für Hundebesitzer. Da unsere große mit Hunden problematisch war, haben wir deswegen auch immer allein gelegene Unterkünfte gewählt, damit wir selbst niemandem auf die Nerven gehen aber auch mit unseren Hunden entspannten Urlaub machen konnten.

 

 

 

Ich gebe zu, dass ich noch ein klein wenig unsicher bin, denn mit der Adoption eines Welpen in eine bestehende Gruppe an erwachsenen Tieren geht man schon eine große Verantwortung ein. Vieleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken... Aber das ist mein Naturell. Ich möchte, dass es allen gut geht und deshalb muss ich auch an meine jetzigen Tiere im Haushalt denken. Natürlich habe ich auch Angst, dass es vielleicht nicht klappen könnte. Das wäre total traurig und würde mir das Herz brechen. Aber deshalb ist es mir wichtig, vorab den Hund kennen zu lernen.

 

 

 

Meine Gedanken sind so, dass sich ein junges Tier besser in eine bestehende Gruppe von erwachsenen Tieren einleben kann - auch für die "großen". Diese Erfahrung haben wir bei all unseren Tieren gemacht.

 

 

 

Zuerst kam unsere Katze Lilli (heute 16 Jahre), dazu kam dann mit 12 Wochen Sugar (leider verstorben am 12.12.2019 - Tierschutzhund), danach kam in 2007 unser Jack Russel mit 9 Wochen und zuletzt unsere kleine Paula (2011 - aus dem Tierheim) dazu.

 

 

 

Ich möchte tatsächlich nur einen kleinen Hund, der nach Möglichkeit nicht viel größer wird wie unser Jack Russel und die Katzen. Unsere Sugar hat uns vor einem Monat verlassen. Vielleicht erscheint es auch noch etwas früh für einen neuen Hund. Das mag auch sein, aber ich sehe und merke, dass unsere Katze Sugar vermisst. Die große Katze braucht wahrscheinlich niemanden mehr, sie macht ihr Ding... Was unseren Jack Russel anbetrifft, bin ich nicht ganz sicher. Er ist absolut verträglich mit den Katzen und auch anderen Hunden, sagt aber auch terriertypisch Hunden und Katzen, dass er der Chef ist, ohne dabei aber zu verletzen. Deshalb wäre ein Kennenlernen vorab sicherlich sinnvoll und gut.

 

 

 

Sollte Sie noch mehr über uns und unserer Tiere erfahren wollen:

 

 

 

www.unsere4pfoten.de

 

 

 

Diese Homepage habe ich für meine Tiere angelegt.

 

 

 

Beste Grüße und ich hoffe, Sie können sich nun ein etwas besseres Bild von uns machen.

 

 

 

Claudia Tönges