Paula (Henriette)

  • Europäisch Kurzhaar
  • weiß-grau
  • geb. wahrscheinlich Dezember 2010
  • seit 25.01.2011 bei uns
  • TASSO-Kenn-Nr.: 5.452.387
  • Transponder-Nr.: 276098104122775
  • Ohrtätowierung: keine
  • Geschlecht: weiblich/kastriert

Als Paula bei uns einzog...

Hallo,
ich heiße Paula – und Henriette. So hat man mich im Tierheim genannt. Also ist mein vollständiger Name ist nun Paula Henriette Tönges.

Am 23.01.2011 wurde ich weinend in Mendig von einem lieben Hund mit Frauchen gefunden und ins Tierheim nach Mayen gebracht. Da waren alle sehr nett zu mir. Dort musste ich aber nicht lange bleiben, denn schon zwei Tage später zog ich dann von Mayen nach Bassenheim zu meiner jetzigen Familie.

Ich bin mit meinen zarten 12 Wochen schon ganz schön weit rum gekommen.

Mendig – Mayen – Bassenheim

Wahnsinn. Aber das reicht mir dann jetzt auch. Ich hoffe, ich kann jetzt für immer hier in Bassenheim bleiben, aber das ist momentan noch ein wenig abhängig von den dortigen tierischen Familien-mitgliedern. Die Menschen sind ok, die habe ich bereits im Griff. Das war ganz einfach. Schnurrmaschine anschmeißen, knuddeln und schon waren Oliver, Florian, Albert und Claudia um den Finger gewickelt.

Bei den tierischen Mitbewohnern wird es wohl noch etwas dauern. Habe noch nicht die richtige Taktik rausgefunden, wie ich auch die um die Pfoten wickeln kann. Ich hab’s mal mit Buckel machen und mächtigem Fauchen versucht –das kam nicht so gut an.

Sugar ist gleich weg gegangen. Irgendwie schien sie mir leicht verwirrt und verunsichert. Sugar ist ein großes blondes Hundemädchen. Sehr hübsch - wie ich finde. Ich werde mich ganz doll anstrengen, damit wir beide Freunde werden.

Und dann habe ich Lilli kennengelernt. Lilli ist ein Katze wie ich – aber schon groß. Ich glaube, sie war auch nicht wirklich begeistert, mich zu sehen. Komisch, ich bin doch so eine kleine süße Maus…

Na ja, das wird schon.

Und dann gibt es noch Gismo… Der steht immer vor mir und heult. „Heul heul“ macht der. Das nervt irgendwie. Und wenn ich dann mein schönes Buckelchen mache und fauche wie eine große Katze, dann bellt er. Ein komischer Kautz. Ich denke, da muss ich mich besonders anstrengen.

Ich habe mich dann aber erst einmal darauf konzentriert, meine Umgebung zu erkunden. Der Keller war geil. Da gibt es ganz viele Verstecke, wo man mich so schnell nicht finden kann, wenn ich das will.

Im Wohnzimmer steht ein großer Katzenkratzbaum – nur für mich. Vielleicht lasse ich Lilli auch mal drauf – wenn sie denn möchte. Gismo hat es schon mal versucht, aber ich glaube, er kann nicht so wirklich gut klettern. Hi hi, kleiner Heulwatz. Ich lieg hier oben und schau auf dich herab…


Die erste Nacht war gut. Ich habe ein eigenes Zimmer bekommen. Da durften Sugar, Gismo und Lilli erst mal nicht rein. Puh, das war gut, denn so konnte ich in Ruhe fressen, Pipi machen und auch schlafen. Oli und Flo wohnen auch hier oben. Das ist gut, denn bei den beiden fühle ich mich sicher und wohl.

Fortsetzung folgt…

Fortsetzung


Mein Brief ans Tierheim Mayen

Für die Rubrik "Was wurde aus..."

Hallo,

jetzt wohne ich schon eine Woche bei meinen neuen Dosenöffnern und ich muss sagen, es gefällt mir super gut hier.

Ich habe mittlerweile das ganze Haus ausgekundschaftet – vom Keller bis zum Dachgeschoss. An meine tierischen Mitbewohner habe ich mich auch gewöhnt – ich glaube, ihnen geht das ähnlich. Wir kommen uns täglich näher. Und wenn ich mal keinen Bock auf die habe, dann verstecke ich mich einfach irgendwo und gut iss.

Meine Katzen-Schwester Lilli lässt mich jetzt schon aus ihrem Fressnapf mitessen. Das finde ich super lieb von ihr. Ich glaube, wir werden gute Geschwister sein.


Sugar, die hübsche Hunde-Schwester kommt immer mal wieder zu mir und stubst mich mit ihrer rosa Nase an. Sehr vorsichtig. Ich glaube, sie hat Angst vor mir. Dabei mache ich doch gar kein Buckelchen mehr, wenn sie kommt.


Mein kleiner Hunde-Bruder, Gismo, ist da etwas ungestümer. Er hat keine Angst. Ein mutiger kleiner Jacky ist das. Aber ich bin auch mutig. Ich lasse ihn mal noch ein wenig zappeln und fauche, wenn er zu mir kommt. Dann dreht er ab und ich habe meine Ruhe. Ich muss erst noch ein wenig wachsen, damit ich dann richtig mit ihm rumtoben kann. Aber dann…

Mein Frauchen hat ein Fummelbrett gebastelt. Extra für mich – aber Lilli darf natürlich auch damit spielen. Sugar und Gismo nicht. Frauchen sagt, sie seien für das Fummelbrett zu „grobmotorisch“, was immer das auch bedeutet. Aber es macht riesig viel Spaß, die Leckerlies aus dem Fummelbrett zu fischen.

Ich schlafe jetzt auch nachts nicht mehr alleine in meinem Zimmer. Da bin ich sozusagen ausgezogen und ich wohne jetzt überall im Haus. Mal hier und mal dort. Wo ich gerade sein will.


Frauchen sagt auch, dass ich fresse wie ein Scheunendrescher. Ich weiß nicht genau, was sie damit meint, aber ich denke, sie ist zufrieden mit mir.

Nächste Woche gehe ich zum Tierarzt. Impfen. Sugar kommt zur Verstärkung mit und zeigt mir, wie es geht. Das ist schon mal gut. Bin mal gespannt, was der Doktor zu mir sagt.


So, jetzt muss ich aber mal ein Nickerchen machen, damit ich dann später wieder so richtig fit bin zum spielen.

Bis bald
Eure
Paula Henriette T.

 


Ich mal wieder...

Hallo,

 

jetzt wohne ich schon 1 Jahr lang bei meinen Dosenöffnern und meinen tierieschen Geschwistern und ich finde es noch immer klasse.

 

Hier will ich nicht wieder weg. Alle sind super nett und lieb zu mir.

 

Sie sagen immer, ich sei eine "kleine freche Maus" - ist doch eigentlich eine Beleidigung - aber ich glaube, sie meinen es nicht so. Ich bin nicht sonderlich viel gewachsen im letzten Jahr, aber das macht nix. Ich kann mich gut durchsetzen, obwohl ich klein bin...

 

Am liebsten gehe ich nachts raus, wenn es schon dunkel ist und komme dann pünktlich zum Frühstück wieder nach Hause. Dann schlafe ich erst einmal, denn das machen alle meine Geschwister so bis dann am mittag mein Frauchen nach Hause kommt. Sie geht dann mit Sugar und Gismo eine Runde spazieren. Wenn Sie dann wieder zurückkommt, gehe ich eine Runde . Pünktlich zum Nachmittags-Gassi komme ich aber meistens wieder nach Hause, damit Frauchen sich keine Sorgen machen muss.